A-Junioren kommen unter die Räder - desolates 2:8

JSG Rheinbreitbach A-Jgd - VfL Hamm A-Jgd 8:2 (3:0)

Tiefpunkt nach 2:8 erreicht - VfL zeigt in Rheinbreitbach eine desolate Vorstellung

Spiel Eins nach Bekanntgabe des Wechsels von Trainer Ingo Neuhaus nach Leuscheid und die Auswirkungen scheinen greifbar zu sein. Kurzfristige Absagen zum Spiel, "unerwartete" Verletzungen und Langzeitausfälle ließen Neuhaus keine Wahl, sogar einen B-Jgd Spieler des jüngsten Jahrganges mit nach Rheinbreitbach zu nehmen. Dazu verletzte sich auch noch Manuel Plath Mitte der ersten Halbzeit und auch Kapitän Robin Nachtigal verließ "das sinkende Schiff" verletzt Mitte der zweiten Halbzeit. "Im Moment kommt es knüppeldick" so Trainer Neuhaus.

"Trotzdem müssen sich einige Spieler die Frage stellen, ob sie den richtigen Sport ausführen ... Mannschaftssport sieht für mich anders aus, dazu kommt die unglaubliche Überheblichkeit einiger Spieler, die dem Team mehr schadet als nutzt. Die Selbstüberschätzung einige bricht dem ganzen Team meist das Genick. Wichtiger sind dann die Diskussionen mit den Zuschauern anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren", zieht Neuhaus nach dem Spiel ein ernüchterndes und verehrendes Fazit.

Dabei fing es gut an. "In den ersten 15 Minuten waren wir die klar bessere Mannschaft und hatten einige gute Möglichkeiten in Führung zu gehen", so Neuhaus. Bereits gegen Weitefeld war dies das Manko der Mannschaft. Man lässt zu viel liegen, um das eigene Spiel aufzuziehen. So stand es plötzlich 3:0 für die Gastgeber, nachdem die völlig überforderte Defensivabteilung des VfL einen Fehler nach dem anderen produzierte. Gegen die schnellen Flügelspieler der Rheinbreitbacher sah man des Öfteren schlecht aus und das fehlende Stellungsspiel lud die Gastgeber immer wieder ein, alleine vor dem Tor der Hämmscher aufzutauchen.

Nach der Halbzeit dasselbe Bild. Das 4:0 ließ nicht lange auf sich warten. Wieder stand die gesamte Defensive völlig falsch und ein langer Ball reichte um die Abwehr auszuhebeln. Ein wenig Hoffnung keimte auf, als Marvin Franke das 1:4 erzielte. Der noch stärkste auf dem Platz, Starke Benny Müller, setzt den ebenfalls aufopferungsvoll kämpfenden Franke mit einem gefühlvollen Heber über die Abwehr in Szene und Franke schiebt ungehindert ein. Schnell sollte das kurz aufgekommene Hoffnungsgefühl wieder in Ungläubigkeit umschwenken. Der Anstoß nach dem 1:4 bedeutete gleichzeitig das 5:1 für die Gastgeber ... Aus dem Anstoß ein langer Ball über 50 Meter und Calvin Jakob, der zu weit vor dem Tor steht, ist abermals geschlagen. "Da passt dann alles", kommentiert Neuhaus kopfschüttelnd die Szene.

Im Anschluss folgte lediglich noch das Schaulaufen der Rheinbreitbacher. Völlig verdient und auch in der Höhe in Ordnung, erzielte man die Treffer 6,7 und 8. Lediglich Maxi Lukas gelingt es einen zweiten Treffer für die Gäste zum 2:8 zu erzielen.

Am Dienstag geht es direkt zum nächsten Auswärtsspiel nach Herschbach gegen Meudt und am Samstag nach Linz. Mit solch einer Leistung und vor allem Einstellung einiger Spieler, gibt es in dieser Saison nichts mehr zu holen. "Das habe ich mir anders vorgestellt. Die Erwartungen waren hoch in dieser Saison. Wenn man die Tabelle und vor allem solche Spiele anschaut, muss man sagen das wir das Team selbst etwas überschätzt haben, oder zu viel verlangen", so ein enttäuschter Neuhaus nach dem Spiel.

   

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