A-Junioren kommen auch in Linz unter die Räder - 1:7

 

 

 

JSG Linz A-Jgd - VfL Hamm A-Jgd 7:1 (3:0)

Personalnot lässt dem VfL keine Ruhe - Torwart Calvin Jakob fungiert als Stürmer

Wenn man liest das Torwart Calvin Jakob ab der 30. Minute als Stürmer eingesetzt wurde, reicht dies eigentlich völlig aus, um ein Fazit des Spieles gezogen zu haben. Wieder einmal musste Trainer Neuhaus auf viele Spieler verzichten, obwohl nach dem Sieg in Meudt unter der Woche dies noch anders aussah. "Auf dem Papier hatten wir lediglich noch 2 Ausfälle zu beklagen. Am Freitag waren es 3 und Samstag wieder 6. Es ist schon eine Frechheit was sich einige Spieler, vor allem gegenüber der Mannschaft, erlauben. Ich spiele nun die Saison zu Ende mit dem Kader, der auch noch Lust hat zu spielen, auch wenn es eben mal so läuft wie gegen Linz oder Rheinbreitbach", so ein enttäuschter Trainer.

Dabei kann man denen, die auch am Samstag wieder ihren Mann gestanden sind, keinen Vorwurf machen. "Wir spielen mit dem vorhandenen Kader eben auch im Bereich dessen was möglich ist. Auch wenn es das Ergebnis nicht wiederspiegelt, hat sich die Mannschaft nie aufgegeben. Am Ende haben sich wieder drei Spieler so verletzt, dass wir einen Angeschlagenen gegen den anderen zurückgetauscht haben, um das Spiel nicht in Unterzahl zu beenden. Das zerrt an den Nerven, aber es geht immer weiter", hadert Neuhaus mit der momentanen Situation.

Dabei hatte man sich trotz der Personalnot einiges vorgenommen. Zu verlieren hatte man nichts und so begann man forsch und konnte die anfängliche Unkonzentriertheit in der Linzer Hintermannschaft nicht nutzen.

Allerdings dauerte es nicht lange bis das 1:0 für den Gastgeber viel. Einen Konter schloss Linz in der 10 Minute erfolgreich ab. In Folge übernahm Linz das Kommando und Hamm reagierte nur noch. Das 2:0 (23.) und 3:0 (33.) waren die Folge, auch wenn die Hämmscher nicht chancenlos waren. So ging es mit dem 0:3 in die Pause und die Mannschaft feuerte sich nochmal an, etwas Zählbares in der zweiten Hälfte herauszuholen. Leider dauerte es wiederum nicht lange, bis das 4:0 viel (49.), ließ man sich aber nicht davon abbringen weiter munter mitzuspielen.

Der beste VfLer an diesem Tag, Maxi Lukas, war es dann der eine Hereingabe von Pascal Weitershagen zum 1:4 einschob. Eingeläutet durch den Treffer folgte die beste Phase der Gäste. Die größte Möglichkeit hatte Pascal Weitershagen zum 2:4 (63.), traf aber den Ball vor dem Tor nicht richtig, so dass es beim 3-Tore Vorsprung für die Hausherren blieb. "Wenn hier der Anschlusstreffer fällt, wäre vielleicht noch was machbar gewesen", so der VfL 6er Manuel Plath, der ebenfalls verletzt ausgewechselt werden musste.

So nahm das Übel weiter seinen Lauf, als auch noch Philipp Meier verletzt das Feld verlassen musste und der ebenfalls bereits ausgewechselte, angeschlagene, Joe Brandenburg das Feld wieder betrat. "Es fehlte dann einfach auch an Abstimmung weil die halbe Mannschaft auf Positionen spielte wo sie noch nie gespielt haben", ergänzt Neuhaus. Am Ende hieß es dann 1:7, aber einem Erfolg der tollen Moral des Teams, die sich bis zum Schluss gewehrt hat.

 

 

 

   

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